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Borreliose, oder so... ?!

Nicht alles was humpelt hat mit Borrelien zu tun!

So auch bei mir, wie wir leider nicht beim damaligen TA *unseres Vertrauens* ausfindig machen konnten.

Wie Ihr sicher beim Lesen obiger Zeilen bemerkt habt, ist meine Menschin nicht mehr so gut auf unseren damaligen TA zu sprechen. Bis dato sind wir immer sehr gut miteinander klar gekommen. Aber nun erst mal zum Anfang.

Ende Oktober 2006, der Supersommer mit so vielen heissen Tagen ging langsam in den Herbst über, habe ich angefangen zu humpeln. Mal hinten, mal vorne, mal konnte ich nach längerem Liegen nicht gut aufstehen. Einen Tag war es besser, am Folgetag wieder schlimmer. Meine Menschin hat mich geschont, wir sind kürzere Runden gelaufen, ich habe Traumeel und Zeel bekommen, aber es tat sich nichts.

Auf zum Tierarzt

Anfang Dezember sind wir dann zum TA marschiert. Alle Läufe wurden durchbewegt, es wurde abgetastet. Die Ballen sind inspiziert worden. Nichts! So haben wir denn Blut abnehmen lassen, ein sogenanntes Altersprofil und eine Borreliose Antikörperbestimmung.

Meine Menschin hat überlegt, ob es vielleicht eine Schilddrüsenerkrankung sein kann, vielleicht auch Arthrose oder sonstwas knochenmässiges, doch dann kam die Auswertung des Blutes weiteren Gedanken zuvor.


Das Ergebnis...

Das Blutbild an sich war völlig in Ordnung, der Borrelien AK Test aber (schwach) positiv. Unser damaliger TA hat tel. Rücksprache mit dem Labor gehalten, die Herren haben sich, bedingt durch meine Symptomatik darauf geeinigt, mir über 3 Wochen eine Antibiose zu geben. Das Mittel der Wahl war Doxycyclin, hoch dosiert.

Meine Menschin war natürlich froh, dass wir endlich eine Diagnose hatten. Immerhin konnten wir so mit einer passenden Behandlung anfangen, was wir auch sofort getan haben. Die Antibiose habe ich bestens vertragen, im Anschluss gab's eine Darmsarnierung und meine Leber wurde entgiftet. Bereits am 9. Tag unter Doxy habe ich wesentlich weniger gehumpelt, hatte keine Anlaufschwierigkeiten mehr und wurde zunehmend unternehmungslustiger.

Die Idee...

... meiner Menschin, den damaligen TA auf einige wertvolle Infos aus dem Forum von Parasitus Ex e.V. anzusprechen, stiess leider auf herzlich wenig *Gegenliebe*.

Dort wurde uns nämlich von den Experten dringend angeraten, einen Westernblot machen zu lassen. Eine einfache Titerbestimmung, schon gar nicht beim Berner denn der hat u.U. einen höheren Titer als andere Rassen, ist diesbezüglich nicht aussagekräftig. Das befand unser damaliger TA allerdings nicht für nötig! Tja... weitere Ausführungen bzw. den O-Ton des Gespräches geben wir Euch gerne in einem persönlichen Gespräch weiter. Im Parasitus Forum wurden uns auch noch weitere Tipps im Umgang mit Doxy, so z.B. dass es Doxy Hyclat und keinesfalls H2O (das wird zu schnell verstoffwechselt) sein darf, nähergebracht.

Im Verlauf der Behandlung, glücklicherweise gleich zu Anfang, hat eine befreundete Humanmedizinerin meine Menschin bezgl. Doxy noch ein wenig mehr aufgeklärt. Das Zeugs sollte unter keinen Umständen mit der Speiseröhre Kontakt haben sondern direkt abgeschluckt werden. Geschwüre o.Ä. könnten sonst auftreten.

Die o.g. Dinge hat uns der eigentliche Behandler leider nicht mit auf den Weg gegeben, bzw. er hielt den Westernblot sogar für übertrieben.


Alles ist gut! :-)

Wir hatten eine Diagnose, ich habe relativ schnell aufgehört zu humpeln, somit war erst einmal alles erledigt. So konnten wir bestens in das neue Jahr starten. :-)

Dachten wir... immer mal wieder habe ich ein wenig angefangen zu humpeln. Mal schob es meine Menschin auf ein Vertreten, mal auf Überbelastung beim wilden Spielen mit meinem Lieblingslover. Und sie schrieb es natürlich auch der Borreliose zu, bzw. evtl. Folgeschäden.
Da wir im Herbst vor Entdeckung der angeblichen Borrelininfektion eine Homöopathin für mich wegen einer anderen Sache zu Hause hatten, haben wir diese bzgl. der wieder aufgetretenen Humpelei kontaktiert. Ich wurde von ihr mit einem passenden Mittel behandelt und alles war wieder ok, will sagen, ich war humpelfrei. :-)

Der Sommer kam und wieder war alles gut.

Von wegen Borreliose...

Westernblot

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Oder aber:
Hinterher ist man meistens schlauer...

Im Oktober 2007 haben wir unsere neue TÄ, Frau Dr. Niehof-Oellers kennengelernt. (Leider hat sie ihre Praxis im Sommer 2011 abgegeben...) Dort waren wir, damit sie meine Lipome befühlen sollte, zur Beruhigung meiner Menschin. ;-) Natürlich hat Heike auch von der *Borreliose* erzählt. Frau Doc grinste ein wenig und riet im Rahmen einer sowieso erfolgenden Blutentnahme gleich einen Westernblot mit abzunehmen, damit wir ein wenig mehr Gewissheit haben sollten. So denn auch geschehen. Das Ergebnis hat eine vorangegangene Infektion ausgeschlossen!

Die zweite Bestätigung...

... dass ich niemals eine Borreliose hatte, bekamen wir dann im Februar 2008. Im Rahmen einer Studie an Berner Sennenhunden der Uni München haben wir an einer Untersuchung teilgenommen, bei der ebenfalls durch Westernblot eine Borreliose ausgeschlossen worden ist.

Hätten wir zu Beginn meiner Humpelei bzw. beim damaligen TA auf einen Westernblot bestanden, wären wir vielleicht wesentlich zügiger an den jetzigen Befund, die Arthrose im Knie und Spondylose gekommen und hätten so auch wesentlich früher handeln können. Meine Menschin ärgert sich jetzt noch...

Der zahlende Patientenbesitzer...

... von dem ein jeder TA gut lebt, hat alle Rechte bzgl. der Behandlung des Tieres auf seiner Seite. Inzwischen sieht meine Menschin das ganz genau so! Wenn wir eine Untersuchung haben möchten wird diese durchgeführt. Meint der TA, dass das aus was auch immer für Gründen nicht nötig ist, gehen wir halt woanders hin. Schliesslich ist es unser Geld, was wir unter die Leute bringen. ;-)

Bei Frau Dr. Niehof-Oellers werden wir in so eine Situation sicherlich nicht kommen, denn sie freut sich wenn man mitdenkt.




Liebe Liesel | 2001 - 2018
mail: heike (ät) liebeliesel.de